Schockierende Tierquälerei: Frau wirft Welpen in Müllcontainer

Eine Überwachungskamera in Coachella zeichnete die Tierquälerei auf. (Bild: Screenshot/YouTube/RivCOanimalsPIO)
  • Eine Frau hat in Coachella Welpen in einen Mülleimer geworfen
  • Ein Obdachloser rettete die Hundebabys
  • Die Täterin wurde festgenommen

Ihr Frauchen wollte, dass sie sterben. Doch ein Obdachloser entdeckte die hilflosen Welpen. Coachella war gerade wegen des glamourösen Musikfestivals weltweit in den Schlagzeilen. Nun sorgt die Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien mit einem besonders grausamen Akt der Tierquälerei für Aufsehen. Eine Frau hat sieben Welpen in einer fest verschlossenen Plastiktüte bei glühender Hitze in einen Abfallcontainer geworfen. Die Rettung kam in letzter Minute.

Frau wirft Welpen in Müllcontainer

Die Tat wurde am Donnerstag von einer Überwachungskamera festgehalten. Zu sehen ist, wie ein weißer Jeep auf einem verlassenen Parkplatz vor Müllcontainern hält. Eine Frau in Minirock steigt aus. Sie hält eine kleine, durchsichtige Plastiktüte in der Hand. Die Frau öffnet erst die Klappe eines Müllbehälters, wirft die Tüte dann allerdings neben die Mülltonne und steigt wieder in den Wagen. Das Ganze dauerte keine zehn Sekunden. Das Video wurde von John Welsh, Pressesprecher der Tierschutzbehörde des Landkreises Riverside, auf YouTube geteilt.

Zum Glück durchsuchte nur wenige Minuten später ein offenbar obdachloser Mann den Müllcontainer. Er fand die Tüte mit den nur drei Tage alten Hundebabys und brachte sie in ein Geschäft. “Es ist verblüffend, dass diese Welpen überlebt haben”, sagte Welsh der Zeitung “Los Angeles Times”. Die Tüte mit den Tieren war ihm zufolge fest zugeknotet, Luftlöcher gab es nicht. Außerdem herrschten in der Wüstenstadt zum Tatzeitpunkt Temperaturen um 35 Grad.

“Schändliche Tat”

Welsh zeigt sich besonders schockiert darüber, dass die Tüte durchsichtig war. Die Frau habe die Tiere also deutlich sehen können, als sie sie weggeworfen habe. “Es gibt keine Rechtfertigung dafür, Welpen wegzuwerfen”, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme des Landkreises. Das gelte besonders für die heutige Zeit, in der Tierheime oder Helfer ungewollte Tiere aufnehmen würden. “Das war eine schändliche Tat.”

Die Tat wird vermutlich nicht ungesühnt bleiben. Die Frau wurde am Ostermontag festgenommen. Die wegen anderer Delikte polizeibekannte 45-Jährige muss sich nun unter anderem wegen schwerer Tierquälerei in sieben Fällen verantworten. Das Schicksal der kleinen Hunde ist noch ungewiss. Sie werden derzeit in einer Auffangstation aufgepäppelt. Da die Welpen aber so jung sind, werden sie womöglich trotz der Hilfe sterben. “Das ist ihre Schuld”, sagte Welsh mit Blick auf die Täterin. “Das war eine grauenhafte, bewusste Entscheidung, die jemand getroffen hat.”

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