Hilfe für Hamburger Helden: So können Sie zum Fest Gutes tun

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Nächstenliebe. Was für ein schönes Wort. Und darum geht’s ja bei diesem Weihnachtsfest, das bei uns allen in der Vorbereitung oft viel zu viel Stress auslöst, der ablenkt vom wirklich Wichtigen. Nicola Daumann stellt Menschen vor, die in Hamburg das ganze Jahr über Nächstenliebe praktizieren und im Moment besonders stark gebraucht werden. Vielleicht mögen Sie unsere Helden dabei unterstützen – verdient haben sie es. Treffpunkt für Obdachlose: „Alimaus“ Andreas Fecht ist Koch in der Altonaer Tagesstätte für Obdachlose „Alimaus“. Der 38-Jährige kündigte im Sommer seinen festen Job, um hier Mahlzeiten für Bedürftige zuzubereiten. Normalerweise können Obdachlose in der „Alimaus“ essen, sich ein paar Stunden ausruhen und sich medizinisch oder mit neuer Kleidung versorgen lassen. Doch seit dem ersten Lockdown ist die „Alimaus“ vorübergehend geschlossen, die Bedürftigen bekommen ihre Lunch-Pakete an der Tür, wo sie auch versorgt werden. „Für unsere Gäste bedeutet Corona vor allem Stress und Hunger“, sagt Fecht. Derzeit helfen Geldspenden am meisten, so Fecht. Davon werden die Lunch-Pakete, der Kältebus und das Gesundheitsmobil finanziert, die ebenfalls von der „Alimaus“ betrieben werden. alimaus.de; Spenden: Hilfsverein St. Ansgar e.V., IBAN: DE90 2005 0550 1038 2460 60, Adresse für Spendenquittung angeben Einsamkeit im Alter bekämpfen: „Oll Inklusiv“ Mitra Kassai (48) gründete 2018 die Initiative „Oll Inklusiv“, um Einsamkeit im Alter zu bekämpfen. Mittlerweile engagieren sich rund 30 Ehrenamtliche für „Senioren und Senioritas“, organisieren Ausflüge und wollen das Altwerden positiv gestalten. „Wir schenken Momente, Zeit und Aufmerksamkeit“, so Kassai. Als ältere Menschen wegen Corona vermehrt zu Hause bleiben mussten, entwickelte die Wahl-Hamburgerin eine kostenfreie App, über die „Oll Inklusiv“-Bekannte miteinander chatten können. Die Senioren sprechen hier über Bücher, tauschen Rezepte aus, verabreden sich zum Spazierengehen und reden über Filme, die sie zeitgleich schauen. Seit ihrem Start Anfang Oktober wurde die App mehr als 1800 Mal runtergeladen. Am besten unterstützt werden kann „Oll Inklusiv“ durch Spendengelder und neue Helfer. oll-inklusiv.de; Spenden: IBAN: DE30 2005 0550 1042 236750, Stichwort: „Oll Inklusiv – gemeinsam statt einsam“ + (E-Mail-)Adresse Beratung in der Not: Seelsorgezentrum St. Petri Annett Saal (46) engagiert sich seit zwei Jahren ehrenamtlich bei der Beratungsstelle der St. Petri-Kirche in der City. Hier findet jeder (unabhängig von Kirchenzugehörigkeit oder Religion) jemanden, der ihm zuhört. Normalerweise nutzen rund 5000 bis 6000 Menschen pro Jahr das Angebot. Auch während der Pandemie halten die rund 150 Ehrenamtlichen die Sprechstunden offen: Zunächst über Telefone, jetzt mit Hygienekonzept mit Plastikwänden und Lüftern. „Corona hat viele Probleme noch präsenter gemacht, die es ohnehin...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo