Hilferuf der Hebammen: Corona-Krise: „Wir brauchen schnell ein neues Geburtshaus!“

Das Baby zu Hause im eigenen Bett zur Welt bringen? In normalen Zeiten entscheiden sich nur zwischen zwei und drei Prozent der Schwangeren in Hamburg für diesen Weg. Doch angesichts der immer größeren Ansteckungsgefahr in den Krankenhäusern wächst die Nachfrage nach Hausgeburten. Die Hebammen bitten nun dringend um Material-Spenden. Und drängen auf die Gründung eines neuen Geburtshauses!

Bei den Hebammen des Zusammenschlusses "Hausgeburten Hamburg" klingelt seit einer Woche das Telefon immer häufiger. "Die Frauen suchen nach Alternativen, weil sie nicht mehr in die Kliniken wollen", berichtet Hebamme Lena Biermann.

Viele Frauen wollen ihr Baby nicht mehr im Krankenhaus zur Welt bringen

Viele Frauen haben Angst vor dem Virenpool im Krankenhaus. Aber auch die unklare Situation über die Anwesenheit der werdenden Väter bei der Geburt bereitet den Frauen Sorgen. Zwar lassen die meisten Kliniken die Partner trotz des vor einer Woche verkündeten Besuchsverbotes noch zu – allerdings kann sich das bei einer weiter zuspitzenden Lage bald ändern. Und meistens ist die Zulassung einer Begleitperson ohnehin von der Entscheidung des Chefarztes abhängig.

Biermann und ihre elf Kolleginnen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo