So hilfst du Eichhörnchen und Vögeln im Winter

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Gemeinsame Futterstellen helfen Eichhörnchen und Vögeln über den Winter. (Bild: Getty Images)

Im Winter frieren Mensch und Tier. Manch gute Seele möchte da in seinem Garten etwas für Vögelchen und Eichhörnchen tun, um den kleinen Lebewesen die kalten Wochen ein wenig zu erleichtern. Mit diesen Tipps hilfst du den Gartenbewohnern über den Winter.

Für Vögel ist der Winter besonders hart. Eine Frostnacht kann einer kleinen Meise bis zu 20 Prozent ihres Körpergewichts kosten, wie die Deutsche Wildtier Stiftung mitteilt. Obwohl viele der Tiere auch ohne die Hilfe des Menschen überwintern könnten, schadet etwas Unterstützung also sicher nicht. Wer einen Garten hat, kann den Vögelchen mit erhöhten und überdachten Futterstellen helfen.

Die Überdachung, die auch durch einen Ast oder ein einfaches Vordach gewährleistet werden kann, soll Schutz vor Raubvögeln bieten, die Erhöhung schützt vor Frost und anderen Fressfeinden wie Katzen. Außerdem sollte die Futterstelle nicht in der Nähe eines Fensters platziert werden, da das Glas spiegelt und blendet, was dazu führen kann, dass Vögelchen dagegen fliegen.

Was soll in die Futterstelle?

Finken, Meisen, Sperlinge oder Zeisige freuen sich über eine ordentliche Körnermischung mit Sonnenblumenkernen, zerkleinerten Hasel- und Walnüssen, Bucheckern, Hirse und Mohn. Über Weizen- und Haferflocken machen sich Kleiber und Ammern mit Vorliebe her. In einer separaten Futterstelle kannst du aufgeschnittene Früchte und Beeren anbieten, um Amseln, Drosseln und Rotkehlchen satt zu bekommen. Für Eichhörnchen brauchst du übrigens keine eigene Futterstelle. Lass bei der Körnermischung einfach ein paar Nüsse ganz und füge einige Extra-Körner hinzu, um auch den flinken Nagern eine Freude zu machen.

Besonders kleine Vögel kommen mit ein bisschen Unterstützung besser über den Winter. (Bild: Getty Images)

Allerdings solltest du darauf achten, den Eichhörnchen nicht die ganze Arbeit abzunehmen, um sie nicht von dir abhängig zu machen. Immerhin beginnen die Tiere schon im Herbst damit, kleine Nussvorräte in der ganzen Gegend anzulegen. In ihren kurzen Aktivphasen während des Tages laufen sie los und fressen sich satt. Nur, wenn sie ab und zu ihre Verstecke nicht mehr finden oder der Boden gefroren ist, sollten sie auf den Menschen zurückkommen.

Alle Tiere benötigen übrigens auch dringend etwas zu Trinken. Eine Schale mit frischem Wasser kann sie vor dem Verdursten schützen, da Pfützen und Seen bei Minus-Temperaturen zugefroren sind. Man sollte regelmäßig überprüfen, ob der Inhalt der Tränke zugefroren ist.