Hippies, Partys und Pannen: Hamburgerin drehte den Ibiza-Film gegen Winter-Blues

·Lesedauer: 1 Min.

In manchen Szenen möchte man mittelpanisch „Halt!“ rufen. Das ist doch verboten, was die da machen! Im Film „Eivissa“ tanzen zwei schöne Frauen am ibizenkischen Strand ohne Abstandsregel mit unbeschwerten und leicht bekleideten Menschen aus diversen Haushalten. Maskenlos, enthemmt und ganz nah dran. Und: Es wird geknutscht! Tanzen, Küssen, Ibiza-Urlaub: Der Film ist ein verträumtes Hippie-Märchen jenseits des Mainstreams. Und eine unbeschwerte Liebeserklärung an das Leben – ohne Pandemie. „Dass die Bilder mal diese Wirkung haben würden, hätte ich auch nicht geahnt“, sagt Filmemacherin Tini Lazar. „Genauso wenig wie die Tatsache, dass es keine deutsche Kinopremiere geben wird, weil so was zurzeit einfach komplett unmöglich ist.“ Sie könnte heulen – tut sie aber nicht. Sie strahlt lieber. Denn die Hamburgerin ist Widerstände, Hindernisse, Probleme und mittlere Katastrophen gewöhnt. Für Tini Lazar ist der Satz „An das Gute glauben, es in allem irgendwo erkennen und dankbar dafür sein“ keine Floskel, sondern Lebensmotto. Wenn sie den Glauben ans Happy End nicht gegen alle realen Widrigkeiten verteidigt hätte, würde es den Film gar nicht geben. Tini Lazar wurde von Kult-Regisseur Klaus Lemke entdeckt Die 37-Jährige ist Drehbuchautorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin, sie ist Casterin und Kamerafrau, Catererin und Produzentin. Man könnte also sagen, „Eivissa“ ist ihr Film. Und Ibiza ist ihre Insel, mit ihrer Freundin und Hauptdarstellerin hat sie drei Monate während des Drehs dort gelebt. Die Handlung ist stellenweise charmant improvisiert – und erinnert manchmal an die Filme von Kult-Regisseur Klaus Lemke, dem Underground-Kinohelden, der 1972 mit...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo