Historischer Durchbruch - Trump könnte mehr Latino-Stimmen gewinnen als je zuvor

Für Trump hat die Entscheidung große Bedeutung.<span class="copyright">Carlos Osorio/AP/dpa</span>
Für Trump hat die Entscheidung große Bedeutung.Carlos Osorio/AP/dpa

Donald Trump könnte 2024 mehr Latino-Stimmen gewinnen als je ein Republikaner zuvor. Mit speziellen Initiativen und einer überraschenden Rally in der South Bronx wirbt er intensiv um Minderheiten.

Donald Trump könnte laut aktuellen Umfragen mehr Stimmen von Latino-Wählern erhalten als je zuvor ein republikanischer Präsidentschaftskandidat. Die „Newsweek“ berichtet, dass der ehemalige Präsident und republikanische Kandidat für die bevorstehende Präsidentschaftswahl seine Beliebtheit unter hispanischen Wählern deutlich gesteigert hat. Laut dem Sender BBC zeigt eine Umfrage des New York Times/Siena College, dass Biden nur noch mit einem Prozent Vorsprung vor Trump liegt, wenn es um die Latino-Wählerschaft geht.

Wachsender Anteil wahlberechtigter Latinos

Laut Pew Research Center sind schätzungsweise 36,2 Millionen Latinos für die Wahl 2024 wahlberechtigt, was einen Anstieg von fast 4 Millionen seit 2020 bedeutet. Trump könnte diesen Anteil weiter steigern. „In 2024 werden wir einen noch größeren Anteil der hispanischen Stimmen gewinnen und für Republikaner neue Rekorde setzen,“ so Trump. Donald Trump hat spezielle Initiativen wie die „Latino Americans for Trump“ Koalition ins Leben gerufen, zu der auch prominente Beamte wie Senator Marco Rubio und Ted Cruz gehören. Diese Koalition soll hispanische Wähler ansprechen, insbesondere in Bezug auf Themen wie Kriminalität und Inflation.

Rally in der South Bronx

Am vergangenen Donnerstag hielt Trump eine Wahlkampfveranstaltung im mehrheitlich hispanischen und schwarzen Viertel South Bronx in New York ab. Dies war Trumps erste Rally in New York seit etwa acht Jahren. Wie die „Newsweek“ berichtete, sprach er viel über seine Verbindung zur Stadt und machte Biden und die hohen Einwanderungszahlen für die wirtschaftlichen Probleme von Minderheiten verantwortlich. „Der größte negative Einfluss [illegaler Einwanderung] betrifft unsere schwarze und hispanische Bevölkerung“, sagte Trump.

Biden hat jedoch Millionen von Dollar in gezielte Werbekampagnen investiert, um diese Wählerschaft zurückzugewinnen. Die Wahlen am 5. November 2024 versprechen spannend zu werden, mit beiden Kandidaten, die intensiv um die entscheidenden Stimmen der Minderheiten werben.