Historisches Unglück auf dem Großen Grasbrook : Bei Gas-Explosion sterben 20 Menschen

Das damals größte Gasometer Europas war erst zehn Tage in Betrieb.

Jahrhundertelang haben Hamburger Seeleute Wale gejagt, um den Tran zu gewinnen, den die Stadt benötigte, um Straßen und Wohnungen zu beleuchten. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist das nicht mehr nötig: Öl wurde von Gas abgelöst. Ein riesiger Fortschritt – wenn auch anfangs nicht ganz ungefährlich, wie die Katastrophe zeigt, die sich am 7. Dezember 1909 auf dem Großen Grasbrook ereignete. Die Explosion war so gewaltig, dass in der Innenstadt die Wände wackelten.

Erst Ende November 1909, zehn Tage vor dem Unglück, ist das Mords-Ungetüm fertig geworden: der „Riesengasometer“, wie die Schulkinder ihn voller Begeisterung nennen. Tatsächlich handelt es sich um den größten Europas.

Und der fliegt am 7. Dezember 1909 nachmittags um 15 Uhr in die Luft. Dabei fängt der danebenstehende ältere Gasbehälter Feuer und explodiert eineinhalb Stunden später ebenfalls. 20 Gasarbeiter sterben, 50 werden verletzt.

Seit Inbetriebnahme 1844 ist das Stadtgasnetz der Hansestadt...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo