Türkei-Talk bei „Illner“: AKP-Politiker wirft Deutschen Rassismus vor

Stefanie Kemmner
maybrit illner

Die Türkei steht kurz vor einem extrem wichtigen Referendum: Im April entscheidet das Volk, ob es für das vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angepriesene Präsidialsystem stimmt oder dagegen. 

Um das türkische Volk von diesem System zu überzeugen, schreckt Erdogan vor nichts zurück. Weil türkische Politiker in Deutschland und den Niederlanden nicht in großen Versammlungen dafür werben durften, warf er gegenüber beiden Ländern mit Nazi-Vergleichen um sich und behauptete sogar, Europa wolle „Gaskammern und Sammellager wieder zum Thema machen“.

Dennoch hat Erdogan viele Befürworter in Deutschland, die auch beim Referendum für das Präsidialsystem stimmen werden. Gegner glauben, ein Präsidialsystem könnte das Ende der Demokratie für die Türkei bedeuten. 

„Türken in Deutschland — spaltet Erdogan das Land?“

In der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ ging es deshalb genau darum. Unter dem Titel „Türken in Deutschland — spaltet Erdogan das Land?“ diskutierten Paul Ziemiak, Vorsitzender der Jungen Union, Cem Özdemir, Parteivorsitzender der Grünen, Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin des Berliner Stadtteils Neukölln (SPD), Canan Topçu, Autorin und Journalistin und Mustafa Yeneroğlu, Abgeordneter der Türkischen Nationalversammlung für die AKP (Erdogans Partei).

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