Hitze-Knigge: So kommt dein Hund gut durch die heißen Tage

·Freie Autorin

Wenn im Hochsommer die Temperaturen in Rekordhöhen klettern, müssen Hundebesitzer besonders auf ihre Lieblinge achten. Damit dein Hund nicht unter der Hitze leidet, solltest du auf ein paar Dinge achten.

Hunde leiden besonders unter Sommerhitze. (Symbolbild: Getty Images)
Hunde leiden besonders unter Sommerhitze. (Symbolbild: Getty Images)

Die Idealtemperatur für Hunde beträgt etwa 15 Grad. Kein Wunder also, dass sie bei der derzeitigen Hitze an ihre Grenzen kommen. Das Tückische: Vielen Hunden sieht man es nicht an, wenn sie bei Hitze leiden. Sie wirken vollkommen normal, traben neben dem Fahrrad her und rennen beim Gassi gehen als wäre alles im Normalbereich.

Doch Hunde können – anders als wir Menschen – sich nicht durch Schwitzen herunter kühlen. Stattdessen hecheln sie. Doch ab 30 Grad und mehr hilft ihnen auch das nicht mehr beim Kühlen. Das kann schnell lebensgefährlich für deinen Hund werden. Vor allem Senioren, Welpen und Hunde mit kurzen Schnauzen, wie etwa Mops oder Pekinese, sind bei hohen Temperaturen anfällig.

Was du bei deinem Hund an heißen Tagen vermeiden solltest:

  • Keine anstrengenden Aktivitäten

Damit sich dein Hund nicht überanstrengt, solltest du die Aktivitäten auf ein Minimum zurückfahren. Also keine Gassirunden in der Mittagshitze , keine fordernden Spiele und viele Pausen.

  • Vorsicht vor Autofahrten

Das Auto kann schnell zur lebensgefährlichen Hitzefalle werden. Niemals solltest du daher im Sommer deinen Hund alleine im Auto lassen. Das gilt übrigens nicht nur bei Hitze, sondern schon bei Temperaturen ab 20 Grad.

  • Achtung bei Asphalt

Asphalt ist bei Hitze wie heiße Kohle. Er heizt sich in kürzester Zeit bis zu 50 Grad auf. Dein Hund kann sich so sehr schnell die Pfoten verbrennen. Ob Asphalt zu heiß ist, kannst du leicht selbst testen: Lege die Hand darauf und warte sieben Sekunden lang. Ist es für dich zu heiß, dann für deinen Hund erst recht.

So schützt du deinen Hund vor Asphalt-Verbrennungen

So kannst du deinem Hund bei Hitze helfen:

  • Für kühle Plätze sorgen

An heißen Tagen sucht dein Hund von sich aus nach kühlen Plätzen. Glasplatten, Steinböden oder spezielle Hunde-Kühlmatten schaffen Ruheoasen im Haus.

  • Gassi-Runden auf die kühlen Zeiten des Tages legen

Generell ist es besser, wenn du mit dem Hund an heißen Tagen nur am frühen Morgen und am Abend raus gehst. Dann ist die größte Hitze des Tages schon vorbei und der Spaziergang wird für alle angenehmer.

  • Ausreichend Wasser bereitstellen

Der Flüssigkeitsbedarf steigt bei Hitze. Sorge deshalb stets für frisches, leicht zugängliches Wasser. Das gilt auch für den Garten. Für unterwegs kannst du eine Trinkflasche und ein faltbares Gefäß mitnehmen.

  • Kalte Leckereien tun gut

Über Eis freuen nicht nur wir uns. Auch dein geliebter Vierbeiner ist an heißen Tagen für ein kaltes Hundeeis dankbar. Das kannst du übrigens ganz leicht selbst machen.

So erkennst du, ob dein Hund überhitzt ist

Wenn dein Hund panisch wirkt, dabei übermäßig viel hechelt und speichelt, die Zunge weit heraushängt und die Innenseite der Ohren heiß und stark gerötet ist, ist dein Hund überhitzt. Damit er keinen Hitzschlag bekommt, solltest du ihn schleunigst mit feuchten Tüchern abkühlen und in den Schatten bringen. Wichtig: Kein eiskaltes Wasser zu trinken anbieten. Geht es deinem Hund nicht besser, suche bitte sofort einen Tierarzt auf.

Im Video: Vorsicht! Diese Lebensmittel sind giftig für Hunde

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.