Hitze sorgt für Unterbrechung bei den Australian Open

Extreme Hitze mit Temperaturen um 36 Grad hat am Dienstag zu einer rund dreistündigen Unterbrechung der Matches auf den Außenplätzen der Australian Open geführt. Gegen 14 Uhr Ortszeit (4 Uhr MEZ) war aufgrund gemessener Werte die höchste der fünfstufigen Hitze-Stress-Skala des Turniers in Melbourne erreicht, die insgesamt vier Klimafaktoren umfasst. Um 17 Uhr (7 Uhr MEZ) wurden die Partien fortgesetzt.

Neben der Luft-Temperatur werden auch die Strahlungswärme, die Luftfeuchtigkeit und die Windgeschwindigkeit an fünf verschiedenen Punkten im Melbourne Park permanent erfasst. Diese wirken sich auf die Fähigkeiten der Spieler aus, Wärme vom Körper abzuleiten. Vor einer Unterbrechung der Matches werden entsprechend der Hitze-Stress-Skala Kühlungsmaßnahmen angewendet oder die Spielpausen verlängert.

Die Spielpause wirkte sich am Dienstag auch auf den Beginn der Matches von Jan-Lennard Struff (Warstein), Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria (Bad Saulgau) und Laura Siegemund (Metzingen) aus. Alexander Zverevs Erstrundenpartie gegen den Peruaner Juan Pablo Varillas war dagegen in der Margaret Court Arena angesetzt, die wie die Rod Laver Arena und die John Cain Arena über ein Dach verfügt. Auf diesen Plätzen wurde weitergespielt.