Hoeneß erklärt: Darum war der Hummels-Deal richtig

SPORT1

"Wenn Sie wüssten, wen wir schon alles sicher haben." Dieser Satz von Präsident Uli Hoeneß wird den FC Bayern wohl noch länger verfolgen.

Uli Hoeneß hat über die Transferaktivitäten des FC Bayern gesprochen

Nun bezog Hoeneß Stellung zu seiner vollmundigen Transfer-Ankündigung. "Wir haben bis jetzt schon 120 Millionen ausgegeben. Ich muss ehrlich sein, langsam geht mir das auf die Nerven, dass man sich nur noch über Käufe definiert", sagte der 67-Jährige nach dem Playoff-Finale der Bayern-Basketballer zu Sky.

"Wir haben gerade zwei Titel gewonnen und wir sollten jetzt erstmal alle feiern", sagte Hoeneß – und schob dann doch noch eine weitere Ankündigung hinterher: "Ich kann ihnen versichern: Am 15. August steht eine gute Mannschaft auf dem Platz."

Bei seinem Besuch im CHECK24 Doppelpass bei SPORT1 hatte Hoeneß noch hochkarätige Verstärkungen prophezeit. Bisher gaben die Münchner die Transfers von Lucas Hernandez, Benjamin Pavard und Jann-Fiete Arp bekannt.

Auch zum Abgang von Mats Hummels äußerte sich Hoeneß: "Der Mats hat ja darum gebeten, dass er freigegeben wird, und daraufhin hat der FC Bayern die Gespräche aufgenommen. Das war ein ausdrücklicher Wunsch von Mats Hummels und seinem Vater (Berater, Anm. d. Red.)."

Er halte den Transfer des Abwehrspielers zu Borussia Dortmund für die richtige Entscheidung, weil man bereits viele Innenverteidiger im Kader habe: "Obwohl Mats eine sehr gute Rückrunde gespielt hat."

Zur Personalie Jerome Boateng wollte er sich derweil nicht äußern. Er sei im Urlaub gewesen und müsse sich erst nach dem Stand der Dinge erkundigen. Nach der abgelaufenen Saison hatte Hoeneß dem ehemaligen Weltmeister noch öffentlich zum Abschied geraten.

Hocherfreut zeigte sich der Bayern-Boss derweil über die Verpflichtung von Hansi Flick als neuem Co-Trainer: "Eine sehr gute Entscheidung, weil wir einen Mann brauchen, der auch mit der Jugend arbeitet. Und wir brauchen einem Mann, der integriert, das war ein ausdrücklicher Wunsch von Niko Kovac."

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