Weltbank: Hohe Lebensmittelpreise verursachen Hunger

Mais und Getreide deutlich teurer als vor einem Jahr

Die anhaltend hohen Lebensmittelpreise gefährden nach Einschätzung der Weltbank weiterhin das Leben von Millionen Menschen. Die Preise für Lebensmittel lagen im Oktober sieben Prozent über denen vom Vorjahr, wie die Weltbank mitteilte. Mais war demnach gar 17 Prozent teurer als noch vor zwölf Monaten, Getreide kostete 24 Prozent mehr. Reis und vor allem Zucker seien dagegen billiger gewesen. Insgesamt lägen die Lebensmittelpreise zwar unter den Höchstständen vom Sommer, kämen den Rekordmarken aber immer noch nah.

"Die Welt kann es sich nicht erlauben, diesen Trend hinzunehmen, während 870 Millionen Menschen immer noch hungern und Millionen Kinder jeden Tag an vermeidbaren Krankheiten sterben, die durch Unterernährung ausgelöst werden", erklärte Weltbank-Vizechef Otaviano Canuto. Das Thema Lebensmittelsicherheit müsse weiterhin ein wichtiges Thema bleiben, mahnte er.

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