Hollywoodschauspielerinnen wehren sich gegen Veröffentlichung intimer Fotos

Fotos von Emma Watson gelangten unerlaubt ins Internet

Die Hollywoodschauspielerinnen Emma Watson und Amanda Seyfried wehren sich gegen die Veröffentlichung intimer Fotos im Internet. "Harry Potter"-Star Watson und die durch "Mamma Mia" bekannt gewordene Seyfried leiteten am Mittwoch juristische Schritte ein, nachdem Fotos von ihnen unerlaubt online gestellt wurden.

Die Watson-Fotos sind noch vergleichsweise harmlos und entstanden vor mehreren Jahren während einer Kleider-Anprobe mit einer Stylistin. Die Fotos von Seyfried zeigen die Schauspielerin dagegen laut dem Promi-Nachrichtenportal TMZ nackt in "intimen Momenten" mit ihrem Ex-Freund. In einem von TMZ veröffentlichten Schreiben forderten Seyfrieds Anwälte die Website Celeb Jihad auf, die Bilder sofort zu entfernen.

Die Schauspielerin Mischa Barton berichtete derweil bei einer Pressekonferenz von ihrem Kampf gegen die Veröffentlichung eines privaten Sex-Videos. Sie habe eine Einstweilige Verfügung gegen den Verkauf oder den Kauf des Filmes erwirkt, sagte die 31-Jährige. Sie mache eine "extrem harte Zeit" durch, weil jemand, den sie geliebt und dem sie vertraut habe, sie "in den intimsten und privatesten Augenblicken" mit versteckten Kameras gefilmt habe.

Laut Bartons Anwältin hatte ein Ex-Freund der Schauspielerin das Videos für 500.000 Dollar (470.000 Euro) zum Kauf angeboten. Mit ihrem juristischen Vorgehen wolle sie auch für andere Frauen eintreten, sagte Barton: "Ich will sie vor dem Schmerz und der Erniedrigung schützen, die ich durchmachen musste."

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