Holocaust-Leugner: Verurteilter Horst Mahler offenbar auf der Flucht

Deutsche Beamte haben Mahler am Budapester Flughafen in Empfang genommen.

Der wegen fortgesetzter Volksverhetzung zu zehn Jahren Haft verurteilte Rechtsextremist und frühere RAF-Aktivist Horst Mahler hat sich seiner neuerlichen Inhaftierung offenbar durch Flucht entzogen. In einem am 9. April online veröffentlichten Video sagte er, die Haftaufforderung sei eine „politische Verfolgung ohne rechtliche Grundlage“. Er werde nun politisches Asyl in einem „aufnahmebereiten, souveränen Staat“ erbitten. Welcher dies sein soll, ließ Mahler offen. Die ARD meldet allerdings unter Bezugnahme auf Vertraute, dieser habe Deutschland bereits verlassen.

Der 81-Jährige sei für den gestrigen Mittwoch zum Strafantritt in der Justizvollzugsanstalt Brandenburg/Havel geladen gewesen, bestätigte der Sprecher des Potsdamer Justizministeriums, Uwe Krink, der Deutschen Presse-Agentur. Er hatte im Sommer 2015 wegen einer schweren Erkrankung Haftverschonung erhalten. Mahler leidet an Diabetes. Darum wurde ihm unter anderem ein Unterschenkel amputiert. Ende vergangenen Jahres hatte das Oberlandesgericht Brandenburg die Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung indes aufgehoben....Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen