"Wie im Horrorfilm!" - So erlebten die Wollnys den Heinsberg-Schock

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Sarah-Jane Wollny kann nicht schlafen, weil nebenan das Baby der Schwester schreit. Dafür weckt der frühe Wecker im Nebenzimmer Sylvanas ganze Familie: Geschwister-Zoff ist vorprogrammiert. Und dann erreicht auch noch die Corona-Krise die RTL2-Großfamlie.

"Wie im Horrorfilm!" - So erlebten die Wollnys den Heinsberg-Schock
"Wie im Horrorfilm!" - So erlebten die Wollnys den Heinsberg-Schock

Auf der Wohnzimmer-Couch schlafen, damit ihre Schwester ruhigere Nächte hat? "Bis die Kinder 18 sind? Geht's noch", lautet Sylvanas (28) Antwort auf Mutter Silvias Vorschlag. In der neuen Folge von "Die Wollnys" (RTL2) eskaliert der zwischenzeitlich beigelegte Streit zwischen ihr und Schwester Sarah-Jane erneut.

Strenges Regiment beim Homeschooling: Die Wollnys in Zeiten von Corona

Weil Sarah-Jane (22) sehr früh zu ihrer Ausbildung im Altenheim aufbrechen muss, die sie in Corona-Zeiten ohnehin besonders herausfordert, reißt ihr Wecker das nebenan schlafende Baby Anastasia mitsamt ihrer Familie aus dem Schlaf. Fast jedoch eine kleine Rache, da auch Sarah-Jane nicht ungestört träumen kann: Dafür sorgen wiederum Anastasias laute nächtliche Schlafpausen.

Sylvana vs. Sarah-Jane: Schlafzimmer-Battle bei den Wollnys!

Und so traut Familienoberhaupt Silvia eines frühen Morgens ihren Augen nicht, als sie ihr heiliges Wohnzimmer betritt: Auf dem Sofa liegt eine dösende Sarah-Jane. "Was machst du da?", entfährt es Silvia. "Schlafen", murmelt die Tochter. "Dass du nicht Samba am Tanzen bist, sehe ich", so die einfühlsame Mutter: "Du hast mich voll erschrocken!"

Wie sich herausstellt, ist Sarah-Jane, von ihrer nicht viel schlankeren Mutter "Free Willy" genannt, aus ihrem Zimmer gezogen, um den Familienfrieden nicht zu gefährden. Für Silvia kein haltbarer Zustand. Diplomatie spielt da keine große Rolle, auch nicht die langfristige Idee des Dachbodenausbaus, eher die schnelle Lösung und klare Ansagen: Sylvana und Freund Flo sollen künftig im Wohnzimmer ihrer Wohnung übernachten - ob sie wollen oder nicht.

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Da hilft ein wenig Bestechung: Wenn Sylvana und Flo ihr Schlafzimmer für Anastasia aufgeben, unterstützen Harald und sie die Familie bei der Gestaltung eines neuen Kinderzimmers - und aufgrund von Gleichbehandlung gleich auch für Calanthas einjährige Tochter Cataleya, deren Zimmer ebenfalls renovierungsbedürftig ist. Für den Deal heuert Silvia sogar einen Experten an: Familienfreund Franz ist Innenausstatter. Mit Profi-Instinkt gibt er die Stil-Parole aus: "mädchenhaft".

Prinzessissentraum in Rosa

Eine "Villa Romantica" will er entstehen lassen, dazu eine "Villa Moderna" - für zwei Mädchen unter zwei Jahren. Ob man in diesem Entwicklungsstadium bereits solch hochfliegende Designambitionen schätzen kann, sei dahingestellt - Franz macht sich jedenfalls ans Werk. Da er als Profi allerdings auch komplett ausgebucht ist, kann er das Make-Over der Wollny'schen Kinderzimmer nur ganz knapp "einschieben". Das bedeutet für die Großfamilie einen Kampf gegen die Uhr: In nur einem Tag und einer Nacht muss entrümpelt und gestrichen werden - mit ganz viel Rosa, versteht sich.

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Seinen schüchternen Einwand, er selbst hätte "vielleicht eine andere Farbe genommen", relativiert Anastasias Vater Flo umgehend selbst: "Ist halt ein Mädchen, da passt das immer." Das Ergebnis: ein aus dem Ärmel geschüttelter "Prinzessinnentraum" (Silvia) - und hoffentlich ein Streit weniger.

"Wie im Horrorfilm!" - So erlebten die Wollnys den Heinsberg-Schock
Mama Silvia führt ein strenges Regiment: Für Enkelin Celina und die Töchter Estefania und Loredana (von links) ist das Homeschooling kein Zuckerschlecken.

"Vorsicht ist besser wie die Mutter der Porzellankiste"

Als wären die Wollnys nicht ohnehin schon speziell überlastet: Als Einwohner des nordrhein-westfälischen Landkreises Heinsberg befinden sie sich zum Zeitpunkt der Produktion im April 2020 laut Silvia "mitten im Epizentrum" der Pandemie: "In NRW ist der schlimmste Keim", ist sie sich sicher. "Hier in NRW ist das Virus an die Sonne gekommen, wie im Horrorfilm!" Als Löwenmutter, die ihre Brut mit allen Mitteln vor dem Virus schützen will, setzt sie von Anfang an deutliche Zeichen. Die reichen in der 14-köpfigen Großfamilie vom Desinfektionsmittelspender an der Küchentür, den sogar Hund Feivel benutzen muss, über Fiebermessen im Akkord bis zum drakonischen Homeschooling.

Keine Minute länger als sonst dürfen die Kinder trotz geschlossener Schulen ausschlafen, und am Küchentisch kennt Silvia kein Hausaufgaben-Pardon. Vielmehr erteilt sie bei jedem Stoß gegen die "Regeln" (Apfelessen, Lachen ...) im Minutentakt "Tadel". "Nur weil die Schulen zu sind, gibt es hier kein Rumchillen" - da ist mit der bildungsbewussten Silvia ("Vorsicht ist besser wie die Mutter der Porzellankiste") nicht zu spaßen.

Ihren Humor lässt sie eher bei einer ganz besonderen Challenge mit ihren Töchtern walten: Wer am besten Spiegel und Fenster putzt, gewinnt in Zeiten der Rationierung etwas äußerst Wertvolles: Eine Sparrolle Klopapier, kombiniert mit dem verheißungsvollen Versprechen: "Dann könnt ihr direkt meterweise ablassen." Dabei wollen wir es heute belassen: Willkommen in der "Villa Hygienica"!

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