HSH-Nordbank: Das größte Finanz-Desaster aller Zeiten

Rettung der maroden Bank könnte elfmal so teuer werden wie der Bau der Elphi!

Jahrelang war die Elbphilharmonie als Parade-Beispiel für die Verschwendung von Steuermitteln in aller Munde. Dabei wiegt das Scheitern der Politik in Sachen HSH Nordbank viel schwerer. Die Elphi glänzt für 789 Millionen Euro, bei der maroden Bank wurden bereits Milliarden versenkt, der Schuldenberg wächst. Wenn der Verkauf scheitert, drohen 16 Milliarden an Kosten – für nichts. Die MOPO erklärt das Desaster.

Wie ist der aktuelle Verkaufs-Stand bei der HSH?

Auf Weisung der EU soll die marode Bank bis Ende 2018 verkauft werden. Vor einer Woche mussten alle Kauf-Interessenten ihre Angebote vorlegen. Wie viele das sind, will die Finanzbehörde nicht sagen. Gelingt der Verkauf nicht, muss die Bank abgewickelt werden.

„Dieser Verkauf wird platzen“, prophezeit Ex-Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) im „Hamburger Abendblatt“. Gegenüber der MOPO sagte er, dass seines Erachtens nach höchstens Investoren interessiert sein könnten, die nur einen rentablen Micro-Sektor übernehmen. Der Rest bleibe als zweistellige Milliarden-Rechnung am Steuerzahler hängen.

„Die Verkaufsabsicht wird uns hier doch nur vorgegaukelt“, so Marnette. „Das ist ein Täuschungsmanöver, um die Landtagswahl in Schleswig-Holstein und die Bundestagswahl zu überstehen.“ Danach würden sich Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen