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HSV patzt in wildem Spiel gegen Karlsruhe

Tim Walters Team zeigte sich anfällig in der Abwehr (IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn)
Tim Walters Team zeigte sich anfällig in der Abwehr (IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn)

Tiefschlaf in den Anfangsminuten und später K.o.: Der Hamburger SV ist im Aufstiegsrennen folgenreich gestolpert. Das Team von Trainer Tim Walter unterlag in einem wilden Schlagabtausch am 19. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga dem Karlsruher SC mit 3:4 (2:2) und ließ dabei zum wiederholten Male die Souveränität eines Spitzenteams vermissen.

Der Kontakt des HSV zum Lokalrivalen FC St. Pauli an der Ligaspitze reißt vorerst ab und das Walter-Team rutschte vom Relegationsplatz auf Rang vier. Igor Matanovic mit einem Doppelpack (3., 6.), Budu Siwsiwadse (46.) und Marvin Wanitzek (81.) trafen für die Karlsruher. Der HSV schlug durch Bakery Jatta (33.), Laszlo Benes (35.) und Torjäger Robert Glatzel (62.) zurück. Für Glatzel war es im 100. Pflichtspiel für den HSV der 60. Treffer. Doch jubeln konnte er am Ende nicht.

"Es ist sehr ärgerlich, wir haben uns den Rückrundenauftakt zu Hause ganz anders vorgestellt", sagte Glatzel bei Sky: "Wir haben uns immer wieder selber ein Bein gestellt, gegen den KSC ist es dann zu wenig. Es tut extrem weh."

Im vollgepackten Volksparkstadion ging es von Beginn an zur Sache, ein Abtasten fiel aus. Die Gäste deckten immer wieder Schwächen im Hamburger Defensivverbund auf, die Hausherren kämpften sich mit viel Offensivgeist zurück. Doch das letzte Wort hatte der KSC, der den ersten Auswärtssieg an der Elbe seit 1992 feierte.