Human Rights Watch kritisiert Umgang mit Schutzsuchenden in Calais

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Fünf Jahre nach der Räumung des berüchtigten Camps "Dschungel" im nordfranzösischen Calais hat sich die Lage für Migrantinnen und Migranten in der Region offenbar kaum verbessert.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erklärte, die Menschen erlebten praktisch täglich Schikanen und Demütigungen durch Sicherheitskräfte. Kleinere Zeltcamps würden alle zwei Tage geräumt. Der Zugang zu humanitärer Hilfe werde erschwert oder unmöglich gemacht.

Human Rights Watch appellierte an die zuständigen Behörden, systematische Räumungen zu stoppen und sich besser um unbegleitete Minderjährige zu kümmern.

Für ihren Bericht befragte Human Rights Watch 60 Migrantinnen und Migranten. Zwei Drittel von ihnen gaben an, unbegleitete Minderjährige zu sein.

Nach Schätzungen der Organisation halten sich im Raum Calais rund 1000 Menschen auf, die hoffen, über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen.

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