"Mein Hund rettete mir das Leben" - Bayern-SPD fordert einheitliche Regelung für Assistenzhunde

Nina Job

Drei Mal hat Behindertenbegleithund Shacky für sein Frauchen Hilfe geholt und die Tür geöffnet – die bayerische SPD macht sich für eine einheitliche Regelung der vierbeinigen Helfer stark.

Rund zweieinhalb Stunden sind es mit dem Zug von Veitshöchheim in Unterfranken nach München. Keine große Sache für einen Menschen ohne Behinderung. Für Sibylle Brandt (57), die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Menschen mit Behinderungen in der Bayern-SPD, ist es ein kleines Abenteuer. Denn sie ist seit 20 Jahren blind. Nach einem Beinahe-Unfall auf der Autobahn, wurde bei ihr eine Makula-Degeneration festgestellt. Mittlerweile sieht sie nur noch schemenhaft.

Ohne einen Helfer an ihrer Seite wäre die Fahrt nach München ins Maximilianeum für die 57-Jährige kaum zu meistern. Doch Sibylle Brandt hat Soni an ihrer Seite, einen Blindenführhund.

Als die gelernte Produktmanagerin Mittwochfrüh aus dem Haus ging, gab sie ihrer Labradorhündin den Befehl "Haltestelle" und "Such Weg". Die Hündin führte sie brav zur zehn Minuten entfernten Bushaltestelle. Dabei ließ sie sich nicht ablenken von anderen Hunden, legte keine Schnüffelpausen ein. Die neun Jahre alte Hündin erledigte ihre Aufgabe vorbildlich.

Hunde können Kranken in vielen Lebenssituationen helfen

Hunde können nicht nur Sehbehinderten lebenswichtige Hilfe leisten. Die intelligenten Vierbeiner sind mit ihren superfeinen Nasen auch in der Lage, drohende Zuckerschocks und epileptische Anfälle zu riechen.
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