Hund wird aus heißem Auto gerettet – und adoptiert

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·Freiberufliche Journalistin
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Hitze in geparkten Autos kann für Lebewesen sehr schnell zu einer tödlichen Falle werden. Für einen in einem PKW zurückgelassenen Hund gab’s glücklicherweise Rettung und ein neues Zuhause gleich dazu.

Beste Freunde fürs Leben - Hund und Frauchen. (Bild: Getty Images)
Beste Freunde fürs Leben - Hund und Frauchen. (Bild: Getty Images)

Leider passiert es immer wieder, dass Hunde bei hohen Temperaturen in parkenden Autos zurückgelassen werden. Dabei sollte jeder Hundebesitzer wissen, wie schnell das für seinen Vierbeiner tödlich enden kann.

Hunde sind äußerst hitzeempfindlich, da sie nur an ihren Pfoten Schweißdrüsen haben und sich lediglich durch hecheln abkühlen können. Schon bei Außentemperaturen von 20 Grad wird es für Hunde in geparkten PKW gefährlich. Nur wenige Minuten können schon zu einer Gesundheitsgefahr für die Vierbeiner werden.

24 Stunden gefangen

Ein in einem Auto zurückgelassener Amerikanischer Eskimo-Hund hatte kürzlich Glück im Unglück, wie Fox News berichtet. Demnach war das Tier unglaubliche 24 Stunden in einem warmen Auto in New York City eingesperrt, ehe Hilfe kam. Laut dem Bericht hatten "fürsorgliche New Yorker" die Polizei alarmiert.

Wie in einem Twitter-Video des New Yorker Police Departments zu sehen ist, schlugen die Beamten das Seitenfenster auf der Beifahrerseite ein. Während die Alarmanlage des Autos heulte, konnten sie schließlich auch die Tür am Heck des Wagens öffnen, um den kleinen, flauschigen Hund aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Liebe auf den ersten Blick!

Eine Beamtin holte den Hund vom Rücksitz, das süße Fellknäuel bedankte sich sofort freudig schwanzwedelnd bei seinen Rettern und holte sich bei Officer Aruna Maharaj ein Leckerli ab. Das war wohl auch der Moment, als es um die Beamtin geschehen war: Liebe auf den ersten Blick!

Vorerst wurde der Hund bei ASPCA, einer Tierschutzorganisation, untergebracht, wo er sich einen Monat lang von seiner Tortur erholen musste. Für Aruna Maharaj – die eigentlich gar keinen Hund wollte – war der Fall damit jedoch nicht abgeschlossen. Sie blieb mit den Tierschützern in engem Kontakt und adoptierte zusammen mit ihrem Verlobten den kleinen Hund nach seiner Genesungsphase.

Der hört mittlerweile auf den Namen Snow und hat nun nicht nur eine liebevolle Familie, sondern auch ein Katzengeschwister und einen großen Garten zum Toben, wie Fox News berichtet.

Gegen den ehemaligen Besitzer wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

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