Von USA zurückgelassen: Hunde am Flughafen Kabul finden neue Herrchen

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Dutzende Hunde haben am Kabuler Flughafen in Afghanistan ein provisorisches Zuhause in Containern gefunden. Es sind nicht irgendwelche Hunde. Diese Vierbeiner arbeiteten für die US-Streitkräfte und die afghanische Polizei. Es sind ausgebildete Spür- und Suchhunde.

Hewad Azizi - im Sicherheitsdienst am Flughafen tätig - erzählt, er habe rund dreißig herumirrende Hunde hierher gebracht. Azizi sagte der Nachrichtenagentur AFP: "Als ich sah, dass die Soldaten abzogen, habe ich gleich damit begonnen, mich um die Hunde zu kümmern."

Er und andere Helfer fanden heraus, dass die meisten Hunde ausgebildet sind, um Sprengstoff zu finden. Auch Drogenspürhunde sind dabei. Azizi und seine Kollegen von der Flughafensicherheit kümmern sich jetzt um die Hunde. Bald sollen die Spürnasen am Flughafen Dienst tun.

Die Tierschutzorganisation PETA hatte vergebens an US-Präsident Joe Biden appelliert. 120 ausgebildete Hunde waren laut PETA zurückgelassen worden. Doch die US-Regierung stritt dies ab.

Eins ist klar: Befehle verstehen die Hunde bisher nur auf Englisch.

Im Internet ist eine Diskussion darüber entbrannt, ob die Hunde noch in die USA gebracht werden sollten.

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