Hungerkatastrophe in Afrika und im Jemen - Aber kaum Spenden

Spätestens seit Februar ist klar: in mehreren Regionen Afrikas und im Jemen ist die Hungersnot ausgebrochen. Auf Fernsehbildern ...

Spätestens seit Februar ist klar: in mehreren Regionen Afrikas und im Jemen ist die Hungersnot ausgebrochen. Auf Fernsehbildern sieht man Kinder wimmern. Ausgemergelte Menschen schleppen sich mit letzter Kraft in Nothilfestationen.

20 Millionen Menschen in vier Ländern sind vom Hungertod bedroht - neben Südsudan, Nigeria und Somalia auch im Jemen. UN-Generalsekretär António Guterres schickte im Februar einen dringend Appell in die Welt: Die Vereinten Nationen brauchten bis Ende März vier Milliarden Euro, um die schlimmste Not zu lindern. Aber es hat wenig gefruchtet. Ganze zehn Prozent waren bis zum 20. März zusammengekommen. Wie funktioniert das mit den Spendenaufrufen eigentlich?

Wie kommen die Zahlen zustande? Der Bedürftigen, der nötigen Summe?

Die UN-Organisationen sind seit Jahren in den betroffenen Regionen aktiv. Sie kennen die lokale Bevölkerung, wissen, wo gekämpft wird, wo Felder nicht bestellt werden können. Sie sehen als erste die Flüchtlingsströme, und in welchem Zustand die Menschen ankommen. Mit den seit Jahren vor Ort tätigen Organisationen schätzen sie ab, wie viel Nahrung und Wasser nötig ist, wo es besorgt werden kann, wie es in die Regionen kommt, welche Medikamente und Behandlung die Menschen brauchen, und was das alles kostet.

An wen genau richtet sich so ein Spendenaufruf?

Sowohl an Regierungen als auch Wohltätigkeitsorganisationen und Privatleute. Gerade die UN-Organisationen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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