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Huthis: 17 Kämpfer bei US-Angriffen auf Stellungen im Jemen getötet

17 Kämpfer der jemenitischen Huthi-Miliz sind nach deren Angaben bei Angriffen der US-Armee getötet worden. Die Leichen der getöteten Kämpfer wurden am Samstag in der Hauptstadt Sanaa öffentlich in einer feierlichen Prozession zu Grabe getragen. (MOHAMMED HUWAIS)
17 Kämpfer der jemenitischen Huthi-Miliz sind nach deren Angaben bei Angriffen der US-Armee getötet worden. Die Leichen der getöteten Kämpfer wurden am Samstag in der Hauptstadt Sanaa öffentlich in einer feierlichen Prozession zu Grabe getragen. (MOHAMMED HUWAIS)

Im Jemen sind 17 Kämpfer der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz nach deren Angaben bei Angriffen der US-Armee getötet worden. Die Leichen der getöteten Kämpfer wurden am Samstag in der Hauptstadt Sanaa in einer Prozession zu Grabe getragen. Ein offizieller Medienkanal der Huthis veröffentlichte die Namen der "Märtyrer" der "amerikanisch-britischen Aggression".

Die US-Armee hatte am Donnerstag Angriffe auf Stellungen der Huthis gemeldet, von denen aus die Miliz Angriffe auf Handelsschiffe und Kriegsschiffe der US-Marine vorbereitet habe. Die Nachrichtenagentur der Huthis hatte am Mittwoch über Angriffe in der jemenitischen Provinz Hodeida berichtet. Am Dienstag hatten die Huthis erneut britische und US-Handelsschiffe im Roten Meer angegriffen.

Zahlreiche Huthi-Anhänger versammelten sich am Samstag zu Ehren der getöteten Kämpfer in einer Moschee in Sanaa. Die Huthis sehen sich als Teil der gegen Israel gerichteten selbsternannten "Achse des Widerstands", der auch die islamistische Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen angehört.

Die Miliz nimmt nach eigenen Angaben Schiffe mit einem Bezug zu Israel ins Visier. Die Angriffe haben gewaltige Auswirkungen auf die Schifffahrt im Roten Meer, eine sehr wichtige internationale Handelsroute.

se/ju