Ursache unklar: Esel in Tunnel von S-Bahn überfahren

Die Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Eingreifen in den Bahnverkehr.

Die Ursache für den Tod eines Esels auf den Bahngleisen im Tunnel des Flughafens Köln/Bonn in der Nacht zum 1. Mai ist bislang  ungeklärt. Gegen 22 Uhr waren zwei der Tiere von einer Weide in der Nähe  in die Unterführung entlaufen.  Nur ein Esel überlebte den Vorfall, der andere wurde von einer S-Bahn überfahren.

Einem Polizeisprecher zufolge gab es zunächst den Verdacht auf einen „gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr“, wie die zuständige Bundespolizei  auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ mitteilte, habe der sich allerdings nicht erhärtet. „Anzeige ist nicht erstattet worden, wir wissen nicht, ob die Esel absichtlich von  der Weide getrieben wurden“, sagte Behördensprecher Christian Große-Onnebrink.

Gleise für eine Stunde gesperrt

Die Bundespolizei sperrte den Gleisabschnitt zwischen Porz-Wahn und Köln-Frankfurter Straße von 22.15 Uhr an komplett, weder S-Bahnen noch ICE-Züge  durften bis 23.35 Uhr fahren. „Es kam zu Verspätungen, Umleitungen und Ausfällen, insgesamt waren 13 Züge betroffen“, teilte ein Bahn-Sprecher am Mittwoch mit. Weitere Schäden seien jedoch nicht entstanden. „Unsere Streifen haben das überlebende Tier eingefangen und den toten Esel mit Forstmitarbeitern abtransportiert“, sagt der Sprecher der Bundespolizei. Anschließend machten die Beamten den Besitzer ausfindig und kontaktierten ihn. Der sei schockiert gewesen und ratlos hinsichtlich der Frage, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Große-Onnebrink: „Einen Hinweis auf mögliche Fremdeinwirkung gab es jedoch nicht.“ (ihi)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen