Ikea will mehr Standorte in den Innenstädten

Der schwedische Möbelkonzern Ikea will vermehrt auch in Deutschlands Innenstädten vertreten sein. In Berlin will Ikea im Frühjahr zwei neue sogenannte Planungsstudios eröffnen, wo Kundinnen und Kunden vor allem modulare Systeme für die Küchen-, Wohn- oder Schlafzimmereinrichtung anschauen können. Zwei dieser Läden gibt es bereits in Berlin, einen weiteren in Potsdam.

"Unser Ziel ist es, das Einkaufserlebnis so einfach wie möglich zu gestalten. Unsere innerstädtischen Formate sind dabei ein wichtiger Baustein, bei dem die individuelle Planung im Fokus steht", erklärte Ikea-Managerin Nele Bzdega. Die Planungsstudios zeigen demnach "ausgewählte Einrichtungslösungen". Die Kundinnen und Kunden können dort Möbel bestellen, sie sich liefern lassen oder in einem Einrichtungshaus abholen.

Ikea Deutschland machte im Geschäftsjahr bis Ende August rund 5,7 Milliarden Euro Umsatz, sieben Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Online-Anteil lag laut Unternehmen bei 24,5 Prozent.

Fast 74 Millionen Menschen besuchten in dem Geschäftsjahr die insgesamt 54 Ikea-Einrichtungshäuser - 38,5 Millionen von ihnen kauften auch etwas. Das waren deutlich mehr als im Geschäftsjahr von September 2020 bis August 2021, als die Geschäfte wegen der Corona-Pandemie fünf Monate lang geschlossen waren. Die Zahlen von vor der Corona-Krise seien damit aber noch nicht erreicht, erklärte Ikea. Deutschland ist vor USA, Frankreich und Großbritannien der größte Markt von Ikea.

ilo/pe