Immer mehr Corona-Patienten: So ist die Lage auf Hamburgs Intensivstationen

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Die Corona-Fallzahlen steigen in ganz Deutschland, Klinik-Personal klagt über Arbeit an und über der Belastungsgrenze und einige Hamburger Kliniken haben keine freien Beatmungsplätze mehr. Ein Arzt aus Thüringen sprach gar von einer Triage-Situation. Kurz vor Weihnachten erscheint die Krankenhaus-Situation so angespannt wie noch nie während der Corona-Pandemie. Doch wie sieht es genau aus? Es war eine Schreckensmeldung, die die Runde machte: In Zittau (Sachsen) sprach der Ärztliche Direktor des Klinikum Oberlausitzer Bergland, Dr. Matthias Mengel, in einem Video-Forum davon, dass Ärzte bereits mehrfach hätten triagieren müssen. Heißt: Klinikpersonal muss darüber entscheiden, wer zuerst beatmet wird, und wer nicht, weil die Kapazitäten ausgeschöpft sind. Die Klinik stellte nun jedoch klar: ganz so weit ist es noch nicht. Die Intensivmedizin „stoße an die Grenzen des Leistbaren“, allerdings betonte die Einrichtung, dass alle Patienten, die in die beiden Krankenhäuser kommen, „die bestmögliche Therapie“ erhielten. Sollten die Corona-Stationen keine Patienten mehr aufnehmen können, würden die Erkrankten in die umliegenden Krankenhäuser geflogen. Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD), die mit explodierenden Corona-Zahlen und einer landesweiten Inzidenz von über 400 zu kämpfen hat, sprach von einem „Weckruf“. Derzeit überlegen die handelnden Politiker rund um Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), ob gar einzelne Hotspots im Bundesland komplett abgeriegelt werden. Hanau: Zu viele Corona-Tote – Kühlcontainer auf Hauptfriedhof Auch aus Hessen gibt es tragische Meldungen: In Hanau sind...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo