Immobilien: Grüne: Bündnis mit privater Wohnungswirtschaft in Berlin

Auch private Anbieter sollen zur Rate gezogen werden, um teuren Mieten in der Hauptstadt vorzubeugen.

Im Ringen um bezahlbare Mieten in Berlin wollen die Grünen neben städtischen Wohnungsgesellschaften auch private Anbieter ins Boot holen. "Es wäre ein Fehler, die private Wohnungswirtschaft zu ignorieren", sagte Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek der Deutschen Presse-Agentur. "Ich glaube, es ist mehr als sinnvoll, mit denjenigen, die sich hier engagieren und nachhaltig vermieten wollen, nicht nur ins Gespräch zu kommen, sondern eine Art neues Bündnis für verträgliche Wohnraumentwicklung in Berlin zu schließen." Zudem regte sie ein "Siegel für faire Vermieter" an.

"Es war höchste Zeit, dass sich die Politik dem Bereich widmet, wo sie Einfluss nehmen kann, und das sind die städtischen Wohnungsgesellschaften", sagte Kapek. Deshalb sei es gut und richtig, dass Rot-Rot-Grün im Koalitionsvertrag dazu umfassende Maßnahmen beschlossen habe, die nun gemeinsam umgesetzt würden.

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass es genug Interessierte in dieser Stadt gibt"

"Allerdings ist der Bereich des öffentlichen Wohnungsmarktes der deutlich kleinere in Berlin", so Kapek. "Das Ziel, in Größenordnungen neue bezahlbare Wohnungen zu bauen, ist also nicht gegen die private Wohnungswirtschaft zu erreichen, sondern kann nur mit den privaten gemeinsam mit allen Beteiligten geschafft werden." Deshalb sei ein Dialog mit diesen Unternehmen nötig. "Man sollte das Jahr 2017 nicht verstreichen lassen, ohne hier auch ein klares Signal zu setzen: Wir möchten auch euch als unsere Partner an unserer Seite haben."

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