Immobiliendienstleister warnt vor hohen Heizkostenabrechnungen für 2023

Der Immobiliendienstleister Ista hat Verbraucher vor "unangenehmen" Überraschungen bei den Heizkostenabrechnungen für das vergangene Jahr gewarnt: "Die aktuellen Preisniveaus kommen mit erheblichem Zeitversatz bei den Verbrauchern an." (Charly TRIBALLEAU)
Der Immobiliendienstleister Ista hat Verbraucher vor "unangenehmen" Überraschungen bei den Heizkostenabrechnungen für das vergangene Jahr gewarnt: "Die aktuellen Preisniveaus kommen mit erheblichem Zeitversatz bei den Verbrauchern an." (Charly TRIBALLEAU)

Der Immobiliendienstleister Ista hat Verbraucher vor "unangenehmen" Überraschungen bei den Heizkostenabrechnungen für das vergangene Jahr gewarnt. "Die aktuellen Preisniveaus kommen mit erheblichem Zeitversatz bei den Verbrauchern an", erklärte Unternehmenschef Hagen Lessing am Donnerstag. "Viele Mieterinnen und Mieter werden für die Heizung ihrer Wohnung mehr zahlen müssen als je zuvor."

Ista erstellt unter anderem Heizkostenabrechnungen für Immobilienbesitzer. Die Auswertung von rund 800.000 Abrechnungen für das Jahr 2023 habe ergeben, dass die tatsächlichen Kosten je Kilowattstunde im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt bei Fernwärme um rund sieben, bei Heizöl um etwa 34 und bei Erdgas um 44 Prozent gestiegen sind. "Das sind weder Prognosen noch Schätzungen, sondern reale Daten aus tatsächlichen Abrechnungen", betonte Lessing.

Die bislang untersuchten Abrechnungen entsprechen den Angaben zufolge in etwa einem Fünftel aller Abrechnungen. Laut Ista ist davon auszugehen, dass sich der Trend auch für die noch ausstehenden Abrechnungen verfestigt. "Auf Basis von knapp einem Fünftel aller Abrechnungen, die wir im Laufe eines Jahres erstellen, sind erfahrungsgemäß valide Einschätzungen für das Gesamtjahr 2023 möglich und aussagekräftig", erklärte Lessing.

pe/hcy