Immobilienkaufleute: Häuser bewerten, Mieter beraten, Wirtschaftlichkeit berechnen

Viele denken bei Immobilienkaufleuten an Makler. Doch die Auszubildenden der Branche lernen viel mehr, als Wohnungen zu verkaufen.

Berlin.  Gute Zeiten für Immobilienkaufleute: Es wird verdichtet, gebaut und ausgebaut, vor allem in Berlin. Und die Immobilien müssen betreut und verwaltet werden. "Für mich war dieser hohe Bedarf ein entscheidender Grund, den Beruf zu erlernen", sagt Daniel Kschammer.

Der 22-Jährige schließt im Sommer dieses Jahres seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann ab. Er pendelt zwischen seinem Brandenburger Ausbildungsbetrieb und der Berliner Berufsschule. Schon jetzt ist er sich sicher: "Es war definitiv eine gute Entscheidung."

Sein Entschluss fiel nach dem Abbruch seines Dienstleistungsmanagement-Studiums, das er nach dem Abitur begonnen hatte. "Nach einem halben Jahr habe ich die Bremse gezogen", erzählt Daniel Kschammer. "Die reine Theorie liegt mir nicht."

"Ah. Du machst was mit Immobilen"

Wenn der Brandenburger von seiner Berufswahl erzählt, bleibt bei seinen Bekannten hängen: "Ah. Du machst was mit Immobilien." Viele denken dann an den Beruf des Maklers. Doch Daniel Kschammer hat ganz andere Pläne, als Immobilien zu vermitteln und zu verkaufen. Er will nach dem Abschluss bei seinem Ausbildungsbetrieb – der Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg – bleiben.

Künftig wird er im Bereich Haustechnik arbeiten. Daniel Kschammer: "Von der Übergabe bis zur Abgabe der Wohnung bin ich dann zuständiger Ansprechpartner für die Mieter." Dazugehört beispielsweise, dass er sich darum kümmert, dass Schäden behoben werden. Selbst Hand anlegen muss Kschammer aber nicht: Wenn nötig wird er Handwerksfirmen beau...

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