Inflation in den USA auf sieben Prozent gestiegen

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In den USA sind unter anderem die Benzinpreise angestiegen (AFP/Yuki IWAMURA)

In den USA ist die Inflationsrate auf sieben Prozent und damit den höchsten Wert seit knapp 40 Jahren gestiegen. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Mittwoch mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,0 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Juni 1982. Betroffen von dem Preisanstieg waren unter anderem Lebensmittel, Benzin, Neu- und Gebrauchtwagen.

Zuletzt verlangsamte sich der Preisanstieg aber. Im Vergleich zum Vormonat wuchsen die Preise im Dezember um 0,5 Prozent. Im November hatten die Preise im Vergleich zum Vormonat noch um 0,8 Prozent zugelegt.

Im Zuge der Erholung von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind die Preise in zahlreichen Ländern stark angestiegen. Grund sind unter anderem Probleme bei den internationalen Lieferketten und ein Mangel an Arbeitskräften.

Angesichts der hohen Inflation ist der Druck auf die US-Notenbank Fed gewachsen, die Abkehr von ihrer wegen der Pandemie eingeführten Nullzins-Politik zu beschleunigen. Die Federal Reserve hat bereits damit begonnen, ihre Anleihekäufe zur Stützung der Konjunktur zurückzufahren, das Programm dürfte im März enden. In der Folge dürften auch die Leitzinsen angehoben werden.

Die hohe Inflation ist auch für Präsident Joe Biden ein Problem. Die oppositionellen Republikaner werfen dem Präsidenten vor, nichts gegen den Anstieg der Preise zu unternehmen.

fs/ilo

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