Inflationsrate im Euroraum fällt stärker als erwartet

Der Anstieg der Preise für unverarbeitete Lebensmittel und für Energie schwächte sich ab. Foto: David-Wolfgang Ebener

Die Inflationsrate im Euroraum ist im März überraschend stark gefallen. Die Verbraucherpreise seien um 1,5 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat nach einer ersten Schätzung in Luxemburg mit.

Im Februar war die Rate noch auf 2,0 Prozent gestiegen und hatte damit erstmals seit Januar 2013 wieder eine zwei vor dem Komma. Volkswirte hatten für den März lediglich einen Rückgang auf 1,8 Prozent erwartet.

Der Anstieg der Preise für unverarbeitete Lebensmittel als auch für Energie schwächte sich im März ab. Die Kerninflationsrate, die schwankungsanfällige Lebensmittel und Energiepreise ausschließt, fiel von 0,9 Prozent im Vormonat auf 0,7 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zuletzt die Fortführung ihrer expansiven Geldpolitik auch mit der niedrigen Kerninflationsrate begründet. Die Notenbank strebt für den Euroraum eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an.

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