Influenza: Bilanz der Grippesaison in Berlin: 3600 Erkrankte, fünf Tote

Mit Beginn des Frühlings ist die Grippewelle in Berlin abgeebbt. Zu Spitzenzeiten wurden 500 Influenza-Fälle pro Woche gemeldet.

Jetzt schniefen fast nur noch Pollen-Allergiker: Grippeviren machen die Berliner nach aktuellen Meldedaten kaum noch krank. Mit 29 nachgewiesenen Grippefällen in der vergangenen Meldewoche scheine das Ende der Welle erreicht zu sein, teilte eine Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) auf Anfrage mit. Zu Spitzenzeiten der Welle Anfang dieses Jahres waren in einzelnen Wochen mehr als 500 Fälle gemeldet worden.

In der gesamten Saison seit Anfang Oktober 2016 erkrankten damit in Berlin nachweislich knapp 3600 Menschen an Influenza, wobei etwa ein Achtel dieser Patienten in Kliniken behandelt werden musste. Fünf Menschen zwischen 53 und 74 Jahren starben in dem Zusammenhang, bundesweit waren es 630. Experten nehmen aber tatsächlich deutlich höhere Zahlen an, weil bei weitem nicht alle mit dem Grippevirus verbundenen Todesfälle als solche erkannt und im Labor bestätigt werden. Dass es eine hohe Dunkelziffer gibt, gilt auch für die Erkrankungsfälle.

Auffällig in diesem Winter: Die Grippewelle begann einige Wochen früher als in den Vorjahren und erreichte auch früher ihren Höhepunkt. Im Vergleich zur vergangenen Saison in Berlin erkrankten zu Spitzenzeiten auch mehr Menschen. Auch wenn es noch keine abschließenden Untersuchungen gibt: Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), hatte die Grippewelle dieses Winters bereits Mitte Januar als stark und ernsthaft gewertet.

Das Institut betont immer wieder, eine Impfung sei die wichtigste Schutzmaßnahme. ...

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