Informatiker warnen vor Schwachstellen bei Saugrobotern

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Haushaltshelfer mit Schwächen: Intelligente Saugroboter können nach Angaben der Technischen Universität Darmstadt Angriffsflächen für Cyberkriminelle bieten. Denn die Geräte sammeln mit ihrer Kamera und anderen Sensoren Daten über die Wohnung, wie die Forscher am Freitag erklärten. Problematisch seien in diesem Zusammenhang schlechte oder sogar fehlende Sicherheitsvorkehrungen.

Konkret bemängelten die Informatiker "erhebliche Sicherheitsprobleme" beim Modell X500 des Anbieters Tesvor. Diese erlaubten es potenziellen Angreifern, über die sogenannte MAC-Adresse der Geräte die Saug- und Wischroboter aus der Ferne anzusteuern und deren Status und den Grundriss der Wohnung abzurufen. Zudem würden die Geräte ohne Sicherheitszertifikat ausgeliefert, bemängelte die TU Darmstadt. Eine Antwort des Herstellers auf die "gravierenden Sicherheitsprobleme" stehe noch aus.

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