Insgesamt 17 Tote bei Einsturz von Hotel im Osten Chinas

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Einsatzkräfte in Suzhou

Nach dem Einsturz eines Hotels im Osten Chinas haben die Behörden die endgültige Zahl der Todesopfer auf 17 heraufgesetzt. Nach der Entdeckung von neun weiteren Leichen in den Trümmern des Hotels "Siji Kaiyuan" in der Stadt Suzhou sei die Suche beendet worden, berichteten staatliche Medien am Mittwoch. Die sechs lebend aus den Trümmern geborgenen Menschen befänden sich alle in einem stabilen Zustand.

Das Staatsfernsehen berichte, im Zusammenhang mit dem Unglück habe es mehrere Festnahmen gegeben. Die Ursachen für den Einsturz würden weiter untersucht.

Das Billig-Hotel "Siji Kaiyuan" war erst 2018 eröffnet worden und hatte 54 Zimmer. Die Zwölf-Millionen-Einwohner-Stadt Suzhou befindet sich rund 100 Kilometer westlich von Shanghai und ist bei Touristen wegen ihrer Kanäle und jahrhundertealten Gärten beliebt.

In der Volksrepublik kommt es immer wieder zu Einstürzen von Gebäuden. Dafür verantwortlich sind oftmals Pfusch am Bau und Korruption.

yb/ans

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