Insolventer Fahrradbauer Mifa lobt Resonanz auf Rabatt-Aktion für Räder

E-Bike-Produktion bei Mifa

Der insolvente ostdeutsche Fahrradhersteller Mifa hat eine positive Zwischenbilanz seines Sonderverkaufs gezogen, der dringend benötigte Einnahmen bringen soll. Wie Mifa am Mittwoch mitteilte, erwarb am Vortag der 1500. Kunde ein reduziertes Fahrrad. Die Aktion hatte vor zehn Tagen begonnen und läuft noch bis Samstag. Bis dahin werde es weitere Rabatte geben, erklärte der Fahrradbauer.

Die zusätzlichen Erlöse würden zur "Fortführung des Geschäftsbetriebs im Insolvenzverfahren dringend benötigt", erklärte Mifa. Insolvenzverwalter Lucas Flöther erklärte, jedes verkaufte Fahrrad trage zur "Sicherung von Arbeitsplätzen" bei.

Der traditionsreiche Fahrradbauer aus Sachsen-Anhalt hatte Anfang Januar zum zweiten Mal binnen knapp zweieinhalb Jahren Insolvenz anmelden müssen. Flöther sucht bereits seit geraumer Zeit nach Investoren.

Zu Beginn des Insolvenzverfahrens hatte Mifa noch rund 520 Mitarbeiter. Anfang März wechselten knapp 170 in eine Transfergesellschaft, die sie mit Qualifikationsmaßnahmen bei der Suche nach einem neuen Job unterstützen soll. Knapp 100 weitere verließen das Unternehmen ganz. Ende März hieß es, dass rund 100 weitere Mitarbeiter gehen müssen.

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