Intensivmediziner Karagiannidis fordert 2G flächendeckend ab kommender Woche

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Information zur 2G-Regel in Restaurant (AFP/Tobias SCHWARZ)

Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis hat eine deutschlandweite Einführung von 2G-Maßnahmen spätestens in der kommenden Woche gefordert, um die Corona-Zahlen unter Kontrolle zu halten. "Im europäischen Umland hat das eine Menge gebracht, deshalb sollten wir das auch umsetzen. Wir müssen reagieren", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) dem Berliner "Tagesspiegel" vom Mittwoch.

Es werde nicht mehr lange dauern, bis die ersten Corona-Intensivpatienten aus den schwer betroffenen Bundesländern Sachsen und Thüringen verlegt werden müssten, weil dort kein Platz mehr sei. Die Kurven gingen "zu steil nach oben. Das wird nicht mehr länger als zwei, drei Wochen so gehen", sagte Karagiannidis.

Auch 2G und Booster-Impfungen in Apotheken, wie von ihm gefordert, würden die Zahl der Corona-Intensivpatienten bundesweit nicht mehr kurzfristig beeinflussen, sagte Karagiannidis. "Die 4000 werden wir erreichen – das steht völlig außer Frage. Denn selbst wenn 2G bremst, wird das keine Vollbremsung werden."

ck/

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