Internationale Konferenz in Paris zu sauberen Technologien beim Kochen

In Paris kommen am Dienstag Vertreter aus etwa 50 Staaten zu einer Konferenz zusammen, die die Förderung von sauberen Technologien beim Kochen und damit den Schutz von Umwelt, Klima und Gesundheit zum Ziel hat. (Daniel Hayduk)
In Paris kommen am Dienstag Vertreter aus etwa 50 Staaten zu einer Konferenz zusammen, die die Förderung von sauberen Technologien beim Kochen und damit den Schutz von Umwelt, Klima und Gesundheit zum Ziel hat. (Daniel Hayduk)

In Paris kommen am Dienstag Vertreter aus etwa 50 Staaten zu einer Konferenz zusammen, die die Förderung von sauberen Technologien beim Kochen und damit den Schutz von Umwelt, Klima und Gesundheit zum Ziel hat. Eingeladen zu dem Treffen haben die Internationale Energieagentur (IEA), die Afrikanische Entwicklungsbank (ADB) sowie die Regierungen von Tansania und Norwegen. Im Mittelpunkt steht Afrika, wo die meisten Haushalte beim Kochen weiterhin auf stark umweltverschmutzende Brennstoffe angewiesen sind.

Laut IEA und ADB nutzen weltweit immer noch 2,3 Milliarden Menschen Kochöfen, die mit Holz, Kohle oder ähnlich schädlichen Brennstoffen betrieben werden. Diese verursachen Feinstaub und schaden damit Umwelt und Gesundheit. Außerdem tragen die Nutzung solcher Brennstoffe und die damit einhergehende Abholzung von Wäldern zum Klimawandel bei. Die Konferenzausrichter hoffen daher, dass in Paris Milliarden-Hilfsgelder für ein Umsteuern zusammenkommen.

yb/mid