Internationale Libyen-Konferenz berät über Wahlen und Abzug ausländischer Kräfte

·Lesedauer: 1 Min.
Der Chef der libyschen Wahlkommission, Imad al-Sajeh (AFP/Mahmud TURKIA)

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron kommen am Freitag in Paris Vertreter zahlreicher Staaten zu einer Libyen-Konferenz zusammen. Ziel sei es, "einen gemeinsamen Impuls für die Wahlen zu geben", hieß es aus dem Elysée-Palast. In dem von jahrelangem Bürgerkrieg geprägten Land soll am 24. Dezember die erste direkte Präsidentschaftswahl stattfinden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist eine der Ko-Vorsitzenden der Konferenz.

Ein weiteres Thema ist die Präsenz ausländischer Söldner und Soldaten in Libyen. "Die gute Nachricht ist, dass die Libyer selbst den Abzug der Söldner wollen", hieß es aus dem Elysée-Palast. Nach französischen Schätzungen befinden sich jeweils mehrere tausend ausländische Kämpfer auf beiden Seiten der Konfliktparteien in Libyen, unter anderem aus der Türkei und Russland.

kol/noe

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.