Internationaler Aufschrei nach Massaker von Melilla - Ermittlungen gefordert

Spanien und Marokko stehen im Rampenlicht, nachdem bei einem Grenzübertritt in der Exklave Melilla mindestens 37 Migranten ums Leben kamen, so die Zahlen von vor Ort tätigen Unterstützergruppen.

Die internationale Verurteilung gegen die beiden Länder nimmt zu, da neue Details über das Massaker und die Behandlung durch die Strafverfolgungsbehörden bekannt werden.

Mitglieder des Europäischen Parlaments, der Afrikanischen Union und eines Sonderausschusses der Vereinten Nationen gehören zu den jüngsten, die eine sofortige Untersuchung fordern, um Licht in die Tragödie zu bringen.

Rund 2.000 Migranten hatten am 24. Juni versucht, die Grenze zu überqueren, ein plötzlicher Zustrom, der einen tödlichen Ansturm verursachte und Hunderte von Menschen verletzte, darunter auch marokkanische und spanische Grenzschützer.

Es ist noch unklar, wie viele Menschen genau starben, als sie vom Zaun fielen, in der Massenpanik gefangen wurden oder als Folge der Maßnahmen der Grenzkontrollbeamten starben. Die Schätzungen liegen zwischen 23 und 37.

Der spanische Ministerpräsident  Pedro Sánchez sagte zunächst, die Krise sei „gut gelöst“, aber seine Äußerungen stießen schnell auf heftige Kritik im gesamten politischen Spektrum, wobei Parteien sie als „unverantwortlich“, „berüchtigt“ und „sehr unglücklich“ bezeichneten.

Sánchez hat diese Kommentare inzwischen zurückgenommen und gesagt, er habe nicht die vollständigen Bilder gesehen.

Sehen Sie sich das Video oben an, um mehr über den tödlichen Grenzübertritt in Melilla zu erfahren.

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