Tag des Glücks: Was ist das überhaupt, dieses Glück?

Am 20. März ist der Tag des Glücks – Gina Schöler (30) ist Deutschlands erste Glücksministerin. Wie werden wir glücklich? Ein Gespräch.

Gina Schöler meint es ernst mit ihrem Anliegen: Deutschland kann glücklicher werden. Die Idee dazu hatte sie während ihres Studiums in Kommunikationsdesign, seit 2013 ist sie europaweit unterwegs, um mit Vorträgen, Workshops und Aktionen zum Nachdenken anzuregen:Was ist das eigentlich, dieses Glück? Und wie bekommen wir es zu fassen?

Frau Schöler, sind Sie tatsächlich Glücksministerin? Oder haben Sie eine Werbeagentur mit guten Ideen?

Nein, inzwischen bin ich tatsächlich als Glücksministerin hauptberuflich unterwegs. Ich komme ja ursprünglich aus der Gestaltung und dem Kreativen. Die Idee entstand während meines Studiums, ich habe Kommunikationsdesign an der Hochschule Mannheim studiert. 2013 habe ich meine Masterarbeit darüber geschrieben. Dann habe ich beschlossen, daraus meinen Beruf zu machen. Es ist eine Art multimediale Kampagne. Es brauchte zwar etwas Zeit, bis das Bewusstsein entstand, dass das Glück ein wichtiges, nachhaltiges Thema ist. Inzwischen bin ich Vollzeit-Glücksministerin.

Haben Sie Staatssekretäre und einen Beamtenapparat?

Schön wäre es, aber bisher bin ich ein Eine-Frau-Ministerium, wenn auch mit vielen Kooperationspartnern. Ich mache alles selbst, von der Idee bis zum Umsetzung.

Wie kamen Sie auf die Idee?

Inspirationsquelle war der Staat Bhutan. An der Hochschule Mannheim hatten wir die Aufgabe, im Team eine Kampagne zu skizzieren, die keine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen sollte, wie es ja in der Werbung oft der Fall ist, sondern die Werbung für ges...

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