Interview: Fritz Wepper - "Ich kann wieder Vollgas geben"

Schauspieler Fritz Wepper spricht über seine überstandene Herz-Operation und den Glauben als Stütze in schweren Zeiten.

Er zählt seit Jahrzehnten zu den populärsten deutschen Fernsehschauspielern: Fritz Wepper. In der Krimireihe "Mord in bester Gesellschaft" ging der Schauspieler als Psychiater Wendelin Winter auf Verbrecherjagd, doch nun wird das Format nach zehn Jahren eingestellt – die letzte Episode "Winters letzter Fall" läuft am heutigen Donnerstag (20.15 Uhr) im Ersten. Ein Gespräch mit dem 75-Jährigen.

Herr Wepper, Ihre Filmreihe "Mord in bester Gesellschaft" mit Ihnen als Psychiater und Ihrer Tochter Sophie als Journalistin wird eingestellt, die neue Folge ist zugleich die letzte. Hätten Sie gerne weitergemacht?

Fritz Wepper:Ja klar. Ich bedauere das Ende ebenso, wie meine Familie und meine Freunde das tun. Ich habe zu gerne mit meiner Tochter agiert, und das beruhte auf Gegenseitigkeit. Aber ich selber entscheide das ja nicht, so etwas wird an anderer Stelle entschieden, und natürlich müssen auch Dinge aufhören, damit etwas Neues beginnen kann.

Es ist bis auf Weiteres Ihr letztes gemeinsames Fernsehprojekt mit Ihrer Tochter – sind bei der letzten Klappe die Tränen geflossen?

Die letzte Szene war in der Tat von Wehmut überschattet, es hat mir innerhalb der letzten zehn Jahre viel Spaß gemacht, mit Sophie vor der Kamera zu stehen und ihre Entwicklung zu sehen. Das war ein Moment mit großen Emotionen, aber wir lagen uns nicht schluchzend in den Armen. Wir sind erwachsen, und wir bleiben uns ja Gott sei Dank im echten Leben als Vater und Tochter erhalten.

In der letzten Folge erleidet der von...

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