Interview mit der Veranstalterin - "Heidenspaß"-Party: "Gott braucht den Schutz nicht"

Interview: Anja Perkuhn

Am stillen Karfreitag veranstaltet der Bund für Geistesfreiheit die "Heidenspaßparty". Die AZ hat mit der Vorsitzenden des Vereins gesprochen.

München - Ein großes Fest gibt es ab 15 Uhr im Oberangertheater (Oberanger 38) – weil der Bundesgerichtshof das Partyverbot am Feiertag gelockert hat. Ein Gespräch mit der "Heidenspaß"-Veranstalterin Assunta Tammelleo.

AZ: Das muss jetzt aber eine Wahnsinnparty werden am Freitag – immerhin haben Sie die fast zehn Jahre geplant! ASSUNATA TAMELLEO: Haha, naja, nicht ganz zehn Jahre. Wir hatten ja keine Ahnung, durch wie viele Instanzen wir müssen und ob wir recht bekommen. Seit 2012 war die Klage vorm BGH, kurz vor Weihnachten 2016 kam das Urteil.

Kann man so kurzfristig überhaupt eine Party planen? Das geht schon, es ist aber extrem viel Arbeit. Es ist ja nicht nur eine Party, es gibt Filmvorführungen, eine Comiclesung, Kabarett. Normalerweise müsste man anderthalb Jahre vorher anfangen. Eine gewisse kaufmännische Sorgfalt gehört ja eigentlich auch dazu, in der Kürze der Zeit war das nicht mehr möglich. Aber wenn wir uns so lange aus politischen Gründen für die Veranstaltung einsetzen, sagen wir dann natürlich nicht: Ach, doch nicht.

Und jetzt? Erleichtert? Man muss bei so etwas ja immer mit einer Absage rechnen, bei den bayerischen Gerichten sind wir schnell durchgefallen.
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