Ipsos-Studie: Deutschland auf weltweiter Image-Skala weiter auf Platz eins

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Positiv bewertet wird etwa die Qualität deutscher Produkte (AFP/Ronny Hartmann)

Deutschland bleibt auf der weltweiten Image-Skala laut einer neuen Ipsos-Studie auf Platz eins. Zum fünften Mal in Folge nimmt Deutschland auf dem sogenannten Anholt-Ipsos Nations Brand Index (NBI) die Spitzenposition ein, wie das Marktforschungsinstitut Ipsos und die Politikberatung Anholt am Donnerstag mitteilten. Zu den Verlierern der Bewertung gehört Großbritannien, das vom zweiten auf den fünften Platz zurückfiel.

Mit dem NBI ermitteln Ipsos und Anholt jedes Jahr das Markenimage von 60 Nationen. Dabei wird die Reputation eines Landes anhand der Kategorien Einwanderung und Investitionen, Exporte, Kultur, Menschen, Regierung und Tourismus untersucht.

Laut Ipsos werden im Ausland vor allem die Qualität deutscher Produkte, die Attraktivität von Investitionen in deutsche Unternehmen, die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern und das Engagement der Bundesregierung im Kampf gegen Armut positiv wahrgenommen. Auch die Leistungen deutscher Sportler spielen demnach für das deutsche Markenimage eine große Rolle.

Während das bisher zweitplatzierte Großbritannien in der Rangliste auf den fünften Platz abrutschte, erholt sich laut Ipsos allmählich der Ruf der Vereinigten Staaten: In den Jahren der Präsidentschaft des Rechtspopulisten Donald Trump war das Land auf dem NBI auf Platz zehn abgestürzt. Inzwischen konnten die USA wieder leicht zulegen und befinden sich in der Rangliste nun auf dem achten Platz.

Den zweiten Platz auf der Rangliste nimmt nun Kanada ein, das die Befragten in den Bereichen Einwanderung und Investitionen, Menschen und Regierung überzeugte. Auf Platz drei folgt Japan.

isd/cp

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