Irak trauert um 9 Tote nach Angriff auf kurdischen Touristenort

Irak trauert um 9 Tote nach Angriff auf kurdischen Touristenort

Irak trauert um die neun Menschen die bei einem Artilleriebeschuss in einem Touristenort in den Bergen der kurdischen Autonomieregion getötet wurden. Der Angriff fand am Mittwoch den Matin-Bergen im Bezirk Amadiyah nordöstlich von Dohuk an der Grenze zur Türkei statt. Dabei wurde 23 weitere Menschen verletzt.

Die Leichen der neun Toten wurden zur Beisetzung in die Hauptstadt Bagdad gebracht.

Sowohl die Regierung in Bagdad als auch die kurdischen Regionalbehörden machen die türkischen Streitkräfte für die Tat verantwortlich. Die Türkei bestreitet das.

Der Ausflugsort Parakh ist fünf Kilometer von der türkischen Grenze entfernt und bei Urlaubern und Tagesausflüglern aus den glühenden Ebenen des Irak beliebt.

Mehrere Länder, darunter Deutschland, hatten den Angriff kritisiert und eine Aufklärung gefordert.

In dem seit fast vier Jahrzehnten andauernden Krieg der Türkei gegen die aufständische Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die wiederholt über die Grenze in den Nordirak vorgedrungen ist, gerieten immer wieder Zivilisten ins Kreuzfeuer.

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