Die irakische Armee erobert gerade die Moschee, in der der IS gegründet wurde

John Stanley Hunter
IS Mossul

Die irakische Armee versucht derzeit in Mossul, die große Moschee zurück zu erobern, in der vor wenigen Jahren der Islamische Staat gegründet wurde. Die Streitkräfte sollen nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters in Sichtweite der Moschee vorgerückt sein, in der IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi 2014 das Kaliphat verkündete.

Seit mehreren Monaten tasten sich die irakischen Streitkräfte an Mossul heran. Das ist auch auf diesen beiden Karten zu sehen, die erste vom 16. Februar und die zweite vom 16. März:

„Wir halten die Postion, die wir gestern erkämpft haben. Es gibt aber durch Scharfschützen und Autobomben viel Widerstand“, sagte der Polizeigeneral gegenüber Reuters. Er ist sicher: Die Moschee „ist sehr Bedeutungsvoll für die Terroristen, da haben sie ihren Staat ausgerufen.“

Ende Dezember zeigte sich der irakische Premierminister zuversichtlich, dass sein Land die Terrormiliz innerhalb von drei Monaten los würde. „Wir brauchen drei Monate, um Daesh (IS) zu eliminieren“, wurde Haider al-Abadi damals vom irakischen Staatsfernsehen zitiert.

Jeden Monat kommen im Irak mehrere Tausend irakische Soldaten im Kampf gegen den IS ums Leben. Die Vereinten Nationen berichteten im November von 2.000 Toten — im Oktober waren es fast drei Mal so viele.

Auf dieser Karte seht ihr, welche Gebiete und Städte in der Region umkämpft sind:

 

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