In Hamburg: Wegen irrem Missverständnis – Musiker zahlt seit einem Jahr Kirchensteuer

Seit über einem Jahr lebt Joan Damian Martinez in Hamburg – und mehr als die Hälfte der Zeit hat er Ärger wegen seiner Kirchensteuer. Der Grund: Bei der Anmeldung in Hamburg hat der Musiker aus Versehen angegeben, evangelisch-lutherisch zu sein. Ein Missverständnis, das den Argentinier hunderte Euro gekostet hat. 

Kennen sie den Comic „Asterix erobert Rom“? In diesem gibt es eine Stelle, in der die beiden sympathischen Gallier Asterix und Obelix einen gewissen Passierschein A38 beantragen sollen. Der Beginn einer wilden Hatz durch die römischen Ämter, an deren Ende die Helden nur mit einem Trick – dem Vorzeigen eines fiktiven „Passierscheins A39“ – davonkommen.

Irre Behörden-Posse in Hamburg: Musiker muss Kirchensteuer zahlen

So ähnlich muss es sich auch für den argentinischen Gitarristen Joan Damian Martinez (30) anfühlen, der Anfang 2019 bei seiner Anmeldung in Hamburg aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse versehentlich angekreuzt hatte, „evangelisch-lutherischer“ Konfession zu sein: Der Beginn einer irren Posse im Behörden-Bermuda-Dreieck zwischen Finanzamt, Bezirksamt und Kirche.

Das Problem: Die Konfession ist in Deutschland steuerpflichtig. Weil Martinez' Deutschkenntnisse noch nicht so gut sind, spricht die MOPO mit seiner Freundin Mieke Wittmann. Die Kurzfassung: „Das Finanzamt sagt, das Bezirksamt sei zuständig. Das Bezirksamt sagt, dass...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo