IS-Miliz bestreitet Todesopfer in eigenen Reihen durch US-Bombenabwurf

IS: US-Bombenangriff ohne Erfolg

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat Todesopfer in den eigenen Reihen durch den Abwurf der größten nicht-atomaren Bombe des US-Militärs in Afghanistan bestritten. Es habe weder Verletzte noch Tote gegeben, teilte die IS-nahe Propaganda-Agentur Amaq am Freitag in sozialen Netzwerken mit.

Die US-Armee hatte am Donnerstag erstmals eine Bombe mit der Bezeichnung GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast (MOAB) eingesetzt. Im Militärjargon ist auch von "Mother of all Bombs" die Rede. Abgeworfen wurde die mehrere Meter lange Bombe mit einer Sprengkraft von elf Tonnen TNT nach Angaben des Pentagons von einer MC-130-Transportmaschine in der Provinz Nangarhar.

Nach afghanischen Behördenangaben wurden durch den Bombenabwurf mindestens 36 IS-Kämpfer getötet. Überdies seien "strategische" Verstecke der Islamisten sowie ein tief unter der Erde gelegener Tunnelkomplex zerstört worden. Zivile Opfer gab es demnach nicht.

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