IS bekennt sich zu Anschlag in London

Anschlagsort in London

Die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) hat sich zum Anschlag von London bekannt. Der Angreifer vor dem britischen Parlament sei "ein Soldat des Islamischen Staates" gewesen, hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Botschaft des IS-Sprachrohrs Amaq. Der Attentäter hatte am Mittwochnachmittag vor dem Parlament in London drei Menschen getötet, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

"Die Operation folgte dem Aufruf zu Angriffen auf die Länder der Koalition", hieß es weiter mit Bezug auf die Staaten, die sich in einer internationalen Koalition am Kampf gegen den IS in Syrien und im Irak beteiligen. Amaq berief sich in der Mitteilung auf "eine Sicherheits-Quelle".

Zuvor hatte die britische Premierministerin Theresa May im Parlament in London gesagt, der in Großbritannien geborene Angreifer sei dem britischen Geheimdienst bekannt gewesen.

Der IS hatte in der Vergangenheit zahlreiche Anschläge gegen westliche Staaten für sich beansprucht, darunter den vom 19. Dezember auf den Weihnachtsmarkt in Berlin mit zwölf Toten sowie den vom 14. Juli 2016 auf die Strandpromenade von Nizza mit 84 Toten.

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