Bombe am Bonner Bahnhof: Lebenslang für Hauptangeklagten

Im Terrorprozess um eine Bombe am Bonner Hauptbahnhof ist der Hauptangeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. ...

Im Terrorprozess um eine Bombe am Bonner Hauptbahnhof ist der Hauptangeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zusätzlich stellte das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Montag die besondere Schwere der Schuld des 30 Jahre alten Marco G. fest.

Eine Entlassung aus der Haft nach 15 Jahren ist dadurch ausgeschlossen. Drei weitere islamistische Terroristen wurden wegen Beteiligung an einem Mordkomplott gegen einen rechtsradikalen Politiker zu Haftstrafen zwischen neuneinhalb und zwölf Jahren verurteilt.

Alle vier Angeklagten wurden wegen Verabredung zum Mord und Bildung einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Marco G. wurde als Einzeltäter wegen der Bombe in Bonn zusätzlich wegen versuchten Mordes verurteilt. Die Verteidiger hatten für alle vier Angeklagten Freisprüche beantragt.

Am 10. Dezember 2012 war ein Sprengsatz an Gleis 1 des Bonner Hauptbahnhofs entdeckt worden. Polizisten machten die Bombe mit einem Wassergewehr unschädlich. Weil kein Zünder an der mit Sprengstoff gefüllten 20 Zentimeter großen Rohrbombe entdeckt wurde, handelte es sich aus Sicht der Verteidiger lediglich um eine Bombenattrappe.

Nach Überzeugung des Gerichts war es aber eine komplette Bombe: „Es kommen als Zündvorrichtung Kleinstteile in Frage, die selbst unbeschädigt kaum auffindbar sind”, sagte Richter Frank...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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