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Monti: Italien hat die Finanzkrise überwunden

23. Dezember 2012
Monti (l.) und Napolitano (r.)
Der bisherige italienische Ministerpräsident Mario Monti äußert sich heute in Rom zur politischen Zukunft. Vor der sogenannten Jahrespressekonferenz stand nicht fest, ob Monti auch in Zukunft das höchste Regierungsamt ausüben will

Italien hat aus Sicht des scheidenden Regierungschefs Mario Monti die Finanzkrise hinter sich gelassen. "Die Finanzkrise ist überwunden worden", sagte Monti bei einer Pressekonferenz zum Jahresabschluss in Rom. Hilfe von außen wie andere Eurostaaten habe das Land nicht benötigt. "Ich war immer sicher, dass Italien alle Ressourcen hat, es alleine zu schaffen, und so war es", sagte Monti. Zur Frage, ob er nach den Neuwahlen im Februar erneut für das Amt des Ministerpräsidenten zur Verfügung steht, äußerte ich Monti zunächst nicht.

Der parteilose Monti hatte die Regierung inmitten der Finanzkrise im November 2011 vom damaligen Regierungschef Silvio Berlusconi übernommen. Am Freitag hatte er wie angekündigt nach Verabschiedung des Haushalts 2013 im Parlament bei Staatspräsident Giorgio Napolitano seinen Rücktritt eingereicht. Daraufhin löste dieser das Parlament auf und setzte für den 24. und 25. Februar Neuwahlen an.